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Zuerst das Wichtigste: Mein selbstgebackener Käsekuchen war nicht durchgefallen. Er schmeckte allen und so verzieh man mir auch die 10-minütige Verspätung. Schuld war die Totalsperrung von Rotberg verbunden mit der unzureichenden Umleitungsbeschilderung, die weder Rotberg noch Kiekebusch auswies.
Die Frauengruppe ist in Kiekebusch eine Institution, so lernte ich. Heute Abend durften die Ehemänner dabei sein. Ich freute mich auch, Herrn Bieber zu treffen. Der Kuchentalk fand auf der Terrasse seines Hauses statt.
Zentrales Thema war erwartungsgemäß das Bauvorhaben von Amazon. Die Kiekebuscher haben Angst vor dem Verkehr nach Fertigstellung der Amazon-Hallen. Und dem Verkehrschaos, das erwartet wird, weil die Hallen in Kürze in Betrieb genommen werden aber die Infrastruktur einem solchen Verkehrszuwachs nicht gewachsen ist. Die Autobahnauf-/abfahrt Kiekebusch lässt dann noch lange auf sich warten, wenn sie dann kommt. Die Bürger wünschen sich künftig, dass vor Zustimmung solcher Bauvorhaben immer erst die Infrastruktur vorbereitet und auch fertiggestellt ist. Nicht – wie in Kiekebusch geschehen – andersherum. Die Kiekebuscher wünschen sich auch, nicht in Vergessenheit zu geraten. Was in Selchow in Sachen Ortsumfahrung möglich war, muss auch für Kiekebusch möglich sein. Und zwar dringend. 
Auch der unzureichende ÖPNV war ein Thema. In Kiekebusch gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Mit dem Bus zum Einkauf fahren und wieder zurück? Fehlanzeige. Ohne PKW ist man hier aufgeschmissen. Hier müssen Lösungen geschaffen werden.
Die Radfahrer wünschen sich auf der Straße von Kiekebusch nach Karlshof zumindest einen geteerten Seitenstreifen für die Radfahrer. Und vom amtierenden Bürgermeister waren vor Jahren 50 Apfelbäume versprochen worden. Die fehlen immer noch.
Man fragte mich auch was ich vorhabe. Ich erzählte, dass wir mit der „Neuen Mehrheit Schönefeld“ die Kitakosten abschaffen werden. Wir werden mehr Busse fahren lassen. Auch überland. Zum Einkauf, zum Arzt, zur Arbeit. Die Ortsteile müssen besser an die U- und S-Bahn angebunden werden. Dafür gibt es jetzt auch den neuen Ausschuss Klima, Umweltschutz und Mobilität. Ich möchte den Menschen in der Gemeinde Schönefeld etwas vom Wohlstand der Gemeinde zurückgeben. Alle leiden durch Fluglärm, zunehmenden Verkehr, den Ansiedlungen in Größenordnungen. Man soll endlich auch mal etwas davon haben. Dazu gehören auch bezahlbare Mieten und mehr Senioreneinrichtungen, die wir irgendwann einmal alle brauchen.
Gute 1 ½ Stunden war ich vor Ort. Mit einem durchaus kritischen, aber sehr sachlichen und vor allem sympathischen Publikum. Und eines ist versprochen: Als Bürgermeister werde ich Kiekebusch nicht vergessen. Und glauben sie die Lügengeschichten meines einen Mitbewerbers nicht, wenn er den Menschen im Süden der Gemeinde erzählt, sollte „der Hentschel Bürgermeister werden, fließt alles Geld nur nach Großziethen und ihr bekommt alle gar nichts mehr.“ Es gibt keinen Grund so vorzugehen. Alle Ortsteile sind wichtig. Jeder Ortsteil hat seine individuellen Probleme, die man nacheinander angehen muss. Zwei Probleme haben haber alle Ortsteile gleichermaßen: zu viel Kitakosten und zu wenig Busverkehr. Und diese Probleme werde ich zuerst angehen. Davon haben alle Ortsteile gleichermaßen etwas.
Viele Grüße nach Kiekebusch. Es hat mir Spaß gemacht.

Christian Hentschel

Am 01. September wird in der Gemeinde Schönefeld der neue Bürgermeister gewählt. Ich stelle mich zur Wahl.

Als Ihr neuer Bürgermeister möchte ich, dass der Mensch endlich wieder im Mittelpunkt steht. Dafür benötige ich Ihre Stimme. Welche Idee haben Sie für unsere Gemeinde? Schreiben Sie sie mir unter dem Motto:

"Meine beste Idee!"

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