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Das für Waßmannsdorf von einigen Gemeindevertretern und dem Bürgermeister gewünschte Kulturzentrum wurde in der letzten Ortsbeiratssitzung Großziethen am 29.01.19 in der Feuerwache diskutiert und die Frage gestellt: „Warum baut man die Kultur irgendwo hin, wo die Menschen hinfahren müssen? Warum baut man sie nicht dort hin, wo die Menschen sind?“.

 

Dieses wäre zweifelsohne in Großziethen, dem zur Zeit noch einwohnerstärksten Teil der Gemeinde Schönefeld. Hier wünscht man sich seit Jahren eine solche Begegnungsstätte. Mit den Worten „die Einwohnerzahl sei ja ein Totschlagargument, was man nicht immer bringen könne“ und „man müsse ja auch mal an die armen Waßmannsdorfer denken“ oder „man könne sich ja auch ein zweites Kulturhaus in Großziethen irgendwann einmal vorstellen“ wurde diese Diskussion Ortsvorsteher Springer beendet.

 

Einige Großziethener*innen stellten sich nach der Sitzung folgende Fragen: Sind dieses wirklich DIE Leute des Ortes Großziethen, die von den Einwohnern mehrheitlich demokratisch dafür gewählt wurden, um ihre Interessen des Ortsteiles gegenüber der Gemeinde, dem Kreis und dem Land zu vertreten? Sollte es den politischen Vertretern des Ortsteiles Großziethen nicht vollkommen egal sein, wie oft sie gegen welche Wände rennen, um die Belange ihrer Bürger durchzusetzen? Und: Warum müssen denn die Mitglieder des Ortsbeirates Großziethen von vornherein zurückstecken, aus Rücksicht auf andere Ortsteile der Gemeinde? Kann ich als Großziethner*in nicht von MEINEM Ortsbeirat erwarten, dass er MEINE Belange – und auschließlich meine Belange – vertritt? Egal, gegen wen und wann?

 

Aus Sicht der BiS hat jeder Ortsteil seine Berechtigung und das Recht, seine Bedürfnisse umzusetzen. Aber bitte in der richtigen Reihenfolge und mit den richtigen Prioritäten. Und nicht nach dem Prinzip, wer hier die beste Hinterzimmerpolitik betreibt und die größte Nähe zum Bürgermeister mit seiner Verwaltung hat.

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