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Die Bebauung der „Buckower Felder“ ist inzwischen beschlossene Sache. Das große Gebiet beim „großen Nachbarn“ an der Buckower Grenze von Großziethen war einst den Berlinern als „Frischluftschneise“ so wichtig, dass eine Bebauung dort viele Jahre kein Thema war. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung über das Jahr fanden dort im Herbst viele unvergessliche „Strohballenfeste“ von Bauer Mette statt. In der Zeit des akuten Wohnungsmangels hat es nun ein Umdenken gegeben und die Fläche wurde im Flächennutzungsplan für 1000 Wohneinheiten verplant.

 Schaut man sich diese Planungen im Detail an, stellt man sich die Frage: haben die Politiker aus dem BER-Debakel denn nichts gelernt?. Die dort nun vorgesehene „Bettenburg“ geht am bedarfsgerechten Wohnungsbau und deren Ansprüchen vorbei. Eine Quartiersplanung ist hier nicht zu erkennen. Stellt man zum Beispiel die Frage nach der Parkplatzplanung, erfährt man, dass mit 0,7 Parkplätzen pro Wohneinheit gerechnet wird. Das kann nicht ernst gemeint sein. An eventuellen Aufladestationen für die gewünschten E-Autos wurde überhaupt nicht gedacht…

 Die Integration von Einkaufsmöglichkeiten in die Neubauten ist nicht vorgesehen, womit die zukünftigen Mieter dort mit den bereits jetzt vorhandenen, wenigen Möglichkeiten auskommen müssen. Übrigens auch bei der Versorgung von Ärzten, Apotheken, Bäcker und Zeitungsläden. Und auch Kinder scheinen in den Planungen nicht vorzukommen, da es nicht ein einziger Spielplatz, geschweige denn von Schulen, Kitas oder ein Sportplatz vor Ort angedacht ist.

 

Ein Verkehrsgutachten von der IHK Cottbus endet an der übernächsten Ampel und ist ein Witz.

 

Was ein Zuzug von solch einer Masse an Menschen für das Verkehrsaufkommen in Buckow oder Großziethen bedeutet, ist weder erfasst, noch bislang wirklich abzusehen. Man wünscht sich echte Fachleute in den entscheidenden Gremien, damit endlich mit mehr Sachverstand solche Projekte geplant und umgesetzt werden.

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