Christian Hentschel

Am 01. September wird in der Gemeinde Schönefeld der neue Bürgermeister gewählt. Ich stelle mich zur Wahl.

Als Ihr neuer Bürgermeister möchte ich, dass der Mensch endlich wieder im Mittelpunkt steht. Dafür benötige ich Ihre Stimme. Welche Idee haben Sie für unsere Gemeinde? Schreiben Sie sie mir unter dem Motto:

"Meine beste Idee!"

Grill den Hentschel

Wo lässt sich besser quatschen, als beim gemeinsamen grillen?

Aus diesem Grund schnappe ich mir Grill, Würstchen und ein paar Getränke und komme zu Ihnen.
Quasi „unplugged“ – ohne Hilfsmittel und ohne zu wissen, welche Fragen mich erwarten, können Sie und Ihre Gäste mich vor Ort „grillen“.

Lust auf ’ne Wurst, ein Kühles Getränk und ehrliche Antworten? Dann vereinbaren Sie ihr Grillevent mit mir!

Die BIS ist mittlerweile zweitstärkste Kraft

Das Team rund um Christian Hentschel engagiert sich für die Gemeinde Schönefeld. Zusammen bilden sie seit Jahren eine Einheit. Aber was denken die Mitglieder über den Kandidaten Christian Hentschel?

Engagiert und bereit sich einzusetzen

 „Im Leben gewinnen nicht die Schnellen, sondern die Ausdauernden“. Ich bleibe dran, bis der Weg zum Erfolg führt. Das ist mein Motor, mich in alle Themen einzulesen, um dann mit den Experten auf Augenhöhe zu diskutieren.

Das habe ich bei den Themen ÖPNV-Gesetz, Kitasatzung oder Straßenausbaubeträge bereits unter Beweis gestellt. 

Auf Augenhöhe und im Dialog mit den Bürgern

Ich habe in der Bundesverwaltung gelernt und bin dort rund 35 Jahre tätig. Als Sachgebietsleiter und Spezialist Vergabe bin ich für die Durchführung europaweiter Ausschreibungsverfahren verantwortlich.

Seit 2008 bin ich Gemeindevertreter. Ich kenne die Aufgaben, Verantwortungen und Abläufe, die sich mit diesem Ehrenamt verbinden.
Mittlerweile kenne ich mich bei allen Themen der Gemeinde Schönefeld aus.

Mich interessieren die Ideen und die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger

An dieser Stelle beantworte ich die Fragen, die per Post oder per Mail an mich gesendet wurden

Hier spricht eine Familie genau das Kernthema der BiS an, das mich persönlich auch in die Kommunalpolitik geführt hat. Das ÖPNV-Angebot mit Bussen ist – vor dem Hintergrund einer Gemeinde mit den größten Pendlerbewegungen in LDS von und nach Berlin – vollkommen unzureichend. Ich habe als Gemeindevertreter mittlerweile seit 4 Jahren eingefordert, endlich einen Verantwortlichen vom Landkreis Dahme-Spreewald in die Gemeindevertretersitzung auf einen „heißen Stuhl“ zu bekommen, um ihm die Dringlichkeit eines verbesserten ÖPNV deutlich zu machen. Immer wieder wurde ich vom damaligen Gemeindevertretervorsitzenden Olaf Damm hingehalten und vertröstet. Vor 1 ½ Jahren habe ich noch extra auf Wunsch des damaligen Gemeindevertretervorsitzenden einen Fragenkatalog nachgereicht. Bis heute kam dieser Termin nicht zustande.

Nun habe ich die Dinge selbst in die Hand genommen und wichtige Gespräche auf höchster Ebene geführt. Und siehe da…es wird sich etwas ändern. Ich werde sehr bald darüber berichten können.

Sehr hilfreich sind dabei unsere Demonstrationen für bessere Busverbindungen. Die nächste Demo wird am Mittwoch, den 14. August 2019 um 17.00 Uhr in Großziethen stattfinden. Sie sind alle ganz herzlich eingeladen, teilzunehmen. Je mehr wir bei der Demo sind, desto mehr Gewicht hat unsere Veranstaltung. Wir haben dieses Mal sogar 3 Traktoren mit Anhänger dabei.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie unsere Bemühungen für bessere Busverbindungen unterstützen würden. 

Die unzureichende Sauberkeit ist in allen Ortsteilen ein Thema. Oftmals fehlt es an Möglichkeiten, seinen Abfall los zu werden. Ich möchte für mehr Abfallbehälter in der Gesamtgemeinde sorgen, die zudem so gestaltet werden, dass Tiere diese nicht wieder leeren können. Die Entleerungsintervalle werden außerdem überprüft. Für die Hundebesitzer möchte ich Tüten-Spender aufstellen lassen, damit die Entsorgung des Hundekots adäquat erfolgen kann. 

Sollten eigene Mitarbeiter den Umfang für das regelmäßige Entleeren aller Müllbehälter nicht mehr schaffen, werde ich zur Unterstützung Aufträge an Fremdfirmen vergeben. Zusätzliche Projekte wie die „Citystreife“ werden wiederbelebt. Dabei handelt es sich um temporär angestellte Mitarbeiter, die die Schulwege sichern und zusätzlich „Streife laufen“ , um „Dreckecken“ aufzuspüren und der Verwaltung zu melden. Insgesamt kann das Meldewesen von verdreckten Bereichen optimiert werden. Hierfür bietet sich eine App an, ähnlich wie der Deutschen Bahn. 

Gemeinsam mit der Verwaltung werden wir Wege finden, die eine schnelle Reaktion zur Schmutzbeseitigung gewährleisten.

Ein Thema wird hier angesprochen welches sehr viele Menschen bewegt. Alle Bürger sind aufgerufen, illegale Mülldeponien zu melden. Und wenn man es macht, bleibt der Müllhaufen noch Wochen danach liegen. Ohne Rückmeldung der Verwaltung. Ohne Gründe zu nennen. Der Müllhaufen lädt dann weitere „Müllschweine“ ein, ihren Müll noch zusätzlich auf den vorhandenen Müllhaufen zu entsorgen. Wir sind an dieser Stelle viel zu langsam und die Menschen verstehen das nicht. Wir müssen schneller reagieren. Natürlich müssen illegale Müllentsorgungen auf Hinweise nach den Verursachern untersucht und Beweise gesichert werden. Das muss aber nicht Wochen dauern. Da müssen wir schneller und verbindlicher gegenüber den Bürgern werden, die uns mit ihrer Meldung unterstützt haben.

Eine Citystreife, die ich wieder ins Leben rufen möchte, unterstützt zusätzlich bei der Erhebung von Dreckecken und meldet diese sofort an die Verwaltung. Sie wird auch präventiv tätig, einfach durch ihre Anwesenheit bei den Streifengängen und -fahrten.

Es muss mit der Polizei und dem Landkreis eine Verfahrensweise abgestimmt und ein Service Level vereinbart werden, nach dem verlässlich ein Müllhaufen nach X Tagen wieder verschwindet und worauf sich die Bürger auch verlassen können. Schaffen das Mitarbeiter der Verwaltung aus Kapazitätsgründen nicht rechtzeitig, muss eine Fremdfirma beauftragt werden.

Für die Hundehalter müssen Tütenautomaten für den Hundekot bereit gestellt werden. Das gilt für alle Ortsteile. Die machen dann auch nur Sinn, wenn ausreichend Abfallbehälter in den Ortsteilen aufgestellt werden. Dafür setze ich mich ein. Aus Überzeugung, denn ich bin selbst Hundehalter. 

Ganz wichtige Themen, die hier angesprochen werden. Mit zunehmender Wahrscheinlichkeit der Inbetriebnahme des BER im Herbst 2020 steigt gleichermaßen die Gefahr eines Verkehrsinfarktes. Seit Jahren ist die Gemeindevertretung bemüht, nicht zuletzt aufgrund der schleppenden oder gar fehlenden Unterstützung der Länder Berlin und Brandenburg bzw. des Bundes, Planungen in Auftrag zu geben und selbst Lösungen zu entwickeln und zu finanzieren. Genannt seien hier nur beispielhaft die künftige Autobahnzufahrt Kiekebusch, die Transversale zur gewerblichen Erschließung des Flughafenumfeldes, die geplanten zusätzlichen Entlastungsstraße in Großziethen parallel zur Karl-Marx-Straße und zum Kölner Damm. Dieses Thema muss weiterhin höchste Priorität haben. Wir sollten uns dabei der besten Planer bedienen, um hier für die nächsten Jahrzehnte gut vorbereitet zu sein. Dabei darf sich nicht nur alles um den BER drehen, denn wir haben derzeit 16.400 Einwohner, die bereits jetzt Wünsche und Bedürfnisse haben. Zur Verbesserung gehört natürlich auch ein besseres ÖPNV-Angebot. Aber da bin ich dran und kann nach der Wahl erfreuliche Neuigkeiten mitteilen.

Mein kürzlich geführtes persönliches Gespräch mit dem Chef der Flughafengesellschaft – Herr Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Dadrup ergab, dass der Bahnhof Schönefeld ein fester Bestandteil der Flughafenkonzeption bleibt und eine Renaissance erfährt. Neue Gestaltung, anständige Toilettenanlagen, Sauberkeit und Ordnung.

Zur Parkproblematik mit Urlaubsparkern muss ein Fachexperte beauftragt werden, der ein sinnhaftes Konzept entwickelt. Denkbar sind Anwohnerparkzonen mit erforderlicher Vignette, so dass illegale Fremdparker sofort ausgemacht und entfernt werden können. Da in Kürze deutliche Verbesserungen im ÖPNV kommen werden, besteht für viele Fluggäste auch gar nicht mehr das Erfordernis, mit PKW anzureisen.

Dass Radfahrer auf Ihrer Tour vielleicht auch mal eine Pause machen wollen und sich dann aber nicht unbedingt  in den Dreck sondern auf eine Bank setzen wollen, ist ein guter Hinweis. Gibt es ja in anderen Ortsteilen auch (z.B. Schönefelder Weg). Als Bürgermeister würde ich die Ortsbeiräte bitten, in ihrem Ortsteil zu prüfen, welche Ausstattung für erforderlich angesehen werden sollte. Papierkörbe gehören immer dorthin, wo auch eine Bank steht. Das ist aus meiner Sicht selbstverständlich. Sauberkeit und Ordnung ist eines meiner Kernthemen. Es ist eine Bedarfsgerechte Ausstattung der Ortsteile mit Abfallbehältern vorzusehen. Die Behälter sind so zu gestalten, dass nicht Eigenheimbesitzer oder Mülltouristen ihren Müll über diese Behälter entsorgen oder Tiere den Behälter ausräumen können.

Die Buslinie im 20-Minuten-Takt wird kommen. Es wird auch so eine Art Ringverkehr geben. Mit zwei Buslinien. Spätestens nächstes Jahr nach den Sommerferien werden die Buslinien kommen.

Dort wo Wartehäuschen realisierbar sind und dringend gebraucht werden, sollten diese sukzessive errichtet werden.

Aktuell sind bereits Verbesserungen wahrnehmbar. Ein Rewe in Großziethen oder ein Norma in Neu-Schönefeld sind bereits dazu gekommen. Wenn der Siedlungsdruck in Richtung Gemeinde Schönefeld weiter so stark anhält, kommen die Anbieter von allein. Die Gemeinde kann aber mit einem Einzelhandelskonzept steuern und Anreize für Unternehmeransiedlungen im Einzelhandel bieten. Hier sollten im Einvernehmen mit den BürgernInnen alle Möglichkeiten genutzt werden.

Wir werden mit Inbetriebnahme des BER einen besseren ÖPNV in der Gemeinde Schönefeld erhalten. Ich führte diesbezüglich interessante Gespräche über die ich im Detail nach dem Wahlkampf berichten darf. Bis dahin halte ich mich an die Absprachen mit den Entscheidungsträgern und gebe vorzeitig keine Informationen hinaus, die wohlmöglich das gesamte Vorhaben gefährden könnten. Nur so viel: mein Gegenkandidat muss auf seinem aktuellen Wahlflyer irgendwo falsch abgeschrieben haben. Nur der 744 ist für einen 20-Minuten-Takt vorgesehen. Der 743 wird stündlich fahren. Ich muss das nur klarstellen, damit bei den BürgerInnen keine falschen Hoffnungen geweckt werden, die dann wieder mal enttäuscht werden. Aber: die Gemeinde Schönefeld kann ÖPNV dazu kaufen. Es fallen ungefähr 3,- pro km an. Das können wir uns als Gemeinde leisten. So bekommen wir bei beim 743 vielleicht zumindest einen Halbstundentakt hin.

Bezüglich der Haltenischen ist beim künftigen Straßenbau unbedingt darauf zu achten. Auf der Karl-Marx-Straße werden wir die Situation kaum verändern können. Die Alleebäume sind heilig. Es ist kein Platz für Haltenischen. Die angestrebte zweite Hauptschlagader parallel zur Karl-Marx-Straße soll 4-spurig gebaut werden (2 Fahr- und 2 Haltespuren). Hier sind Haltenischen denkbar.

Es wird uns nicht gelingen, den BER in Betrieb nehmen zu lassen und das Umfeld, also die Gemeinde Schönefeld, so zu belassen, wie sie zur Zeit ist. Ich denke, dass man bestimmte Entwicklungen, die sich mit der Inbetriebnahme des drittgrößten Flughafen Deutschlands verbinden, nicht aufhalten kann. Man kann aber versuchen, Entwicklungen mit Augenmaß vorzunehmen oder zuzulassen und dabei die Menschen nicht vergessen, die hier bereits jahrelang, wenn nicht sogar jahrzehntelang leben. Auch diese Menschen haben Bedürfnisse, um die man sich kümmern muss. Wir müssen eine gute wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde mit dem BER hinbekommen, aber auch mit Augenmaß versuchen – da wo es möglich ist – dörfliche Strukturen beizubehalten. Ein Spagat. Aber dafür bedienen wir uns etablierter und kompetenter Städtemaster- und -feinplaner, die das zur Aufgabe bekommen.

 

Bushaltestellen zu überdachen macht Sinn. Nicht nur wegen der aktuellen lange Wartezeiten auf den Bus. Manchmal ist es schwierig, weil der Grund, auf dem ein Wartehäuschen entstehen könnte, nicht der Gemeinde gehört. Aber tatsächlich sollte hier ein Augenmerk darauf gerichtet werden. Ich habe bereits aus dem Event „Grill den Hentschel“ ein Wartehäuschen gegenüber des Rosa-Luxemburg-Weges mitgenommen. Ich bin sehr dafür.

Den Rehen und Co. Ihren Raum zum Leben lassen, werden wir weiterhin sicherstellen. Die Gemeinde ist aktuell nur zu 3,6% bebaut. Auch wenn wir mit einem neuen Wohnhaus vor der Tür keine Rehe mehr haben, bleibt noch ausreichend Platz für diese Tiere.

Die 30 ´er-Strecke vor den Schulen zeitlich zu begrenzen ist nach meiner Kenntnis zumindest in Großziethen bereits realisiert. An der Astrid-Lindgren-Grundschule weiß ich es nicht genau. Ich werde mir das ansehen. Meine grundsätzliche Auffassung: Begrenzungen in Bereichen, deren Intension für die Begrenzung nicht mehr vorhanden ist, macht keinen Sinn.

Ich bin auch dafür, Ampel auszuschalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Diese sollten aber nur standby sein als Bedarfsampel. Sollte denn doch noch mal jemand die Ampel benötigen, sollte sie per Knopfdruck aktiviert werden können.

Ich bin viel in der Gemeinde unterwegs und gehe auf die Leute zu

Einige meiner Gespräche sowie Inhalte zu meinen Plakaten können Sie hier nachlesen

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