Bus-Demo

Für den Metro-Bus der BVG durch Großziethen. Für Einkaufs-Buslinien in Kiekebusch, Rotberg und Waßmannsdorf. Für Direktverbindungen des Schülerverkehrs von Waltersdorf zur Astrid-Lindgren-Grundschule. Für besseren Busverkehr zwischen den Schönefelder Ortsteilen.

Seit 2011 ist die BVG bereit, ihre Busse durch die Gemeinde Schönefeld fahren zu lassen. Die RVS sperrte sich bislang aus wirtschaftlichen Gründen, weil sie mit ihrer Linie 744  gut verdient. Wir fordern eine Kooperation zwischen den Verkehrsgesellschaften BVG und RVS, um den Schönefeldern endlich ein akzeptables Angebot an ÖPNV zu unterbreiten. Als Sofortmaßnahme sollten die Achsen Rudow – Großziethen – Lichtenrade sowie Buckow – Großziethen – Buckow bedient werden. Die hierdurch gewonnenen Kapazitäten der RVS sollten dann für Einkaufslinien in Waßmannsdorf, Rotberg und Kiekebusch sowie einen verbesserten Schülerverkehr in Waltersdorf genutzt werden. Dafür kämpfen wir und organisieren jetzt eine Demonstration.  

Wann?: 10. Mai 2019 - Beginn: 14.00 Uhr - Treffpunkt: Netto-Parkplatz am Kreisverkehr - Ende: 16.30 Uhr

Strecke: Karl-Marx-Straße – Ernst-Thälmann-Straße (Kita Gänseblümchen) – Ernst-Thälmann-Platz – Karl-Marx-Straße – GZSZ am Markt Center (Abschlusskundgebung mit Bier, Wein, Bratwurst für 1,- €)



13 Jahre lang ist nichts passiert
1000 Mal thematisiert, 1000 Mal ist nichts passiert. Es reicht uns jetzt. Seit 2006 kämpfen wir für bessere Busverbindungen in Großziethen und allen übrigen Ortsteilen der Gemeinde Schönefeld. Das Angebot an Busverbindungen wird zusehends schlechter als besser. Alle haben nur die Inbetriebnahme des Flughafens im Blick. Dass in Schönefeld bereits Menschen leben und jetzt schon ein ausreichendes Busangebot brauchen, scheint niemanden der Verantwortlichen zu interessieren.
Leere Wahlversprechen
Parteien und Wählergruppen lassen sich am 26. Mai 2019 das dritte Mal mit diesem Thema auf dem Wahlflyer wählen. Wenn man erst die Wählerstimmen kassiert hat, wird wieder nichts passieren. Nur die Bürgerinitiative Schönefeld (BiS) hat sich dem Problem immer wieder beharrlich angenommen. Die BiS erreichte sogar eine Änderung des Regionalen Nahverkehrsplans für die Gemeinde Schönefeld. Es sollte eine Kooperation mit der BVG angestrebt und die Taktung der Busse deutlich verbessert werden.
RVS hat Angst
Die RVS hat aber – aus Angst vor Einnahmeverlusten – kein Interesse, eine Kooperation mit der BVG einzugehen. Die BVG hingegen hält sich noch zurück, weil die zusätzlichen Touren durch Schönefeld Geld kosten. Die Gemeinde will aber nicht bezahlen, weil sie sich nicht zuständig sieht.
Uns reicht es jetzt!
Uns reicht es jetzt. Die BVG ist seit 2011 zu einer Kooperation bereit und würde uns Metro-Busse im 10-Minuten-Takt durch Großziethen schicken. Das haben wir schriftlich. Eine Direktanbindung an die S- und U-Bahn ist möglich. Nicht nur in die Richtungen Lichtenrade und Rudow. Auch eine Direktverbindung nach Buckow bis zum S-Bahnhof Herrmannstraße. Vieles ist möglich. Man muss es nur machen. Und wenn etwas bezahlt werden muss, dann hat die Gemeinde Schönefeld genug Geld. Das muss es den hier lebenden Menschen wert sein.
Stärkste Pendlerbewegungen
Wir haben in der Gemeinde Schönefeld die stärksten Pendlerbewegungen des Landkreises Dahme-Spreewald von und nach Berlin. Keine andere Gemeinde hat so viele Schüler zu befördern. Nirgendswo ist man so durch den mittig angesiedelten Flughafen so abgeschnitten, wie in Waltersdorf (insbes. Rotberg), Kiekebusch, Waßmannsdorf, Kleinziethen.
Wir fordern
  • Kooperation mit der Berliner BVG sofort. Metro-Busse durch Großziethen von Lichtenrade Richtung Rudow und von Buckow und zurück.
  • Erhöhung der Bustaktung in den Ortsteilen in Waltersdorf (insbes. Rotberg), Kiekebusch, Selchow, Waßmannsdorf, Schönefeld, Kleinziethen. Deutliche Verbesserung der Busverbindungen zwischen den Ortsteilen und aus den Ortsteilen zum Rathaus Schönefeld.
  • Busverbindungen zum A10-Center für die Bewohner der Ortsteile Waltersdorf (insbes. Rotberg) und Kiekebusch.
  • Verbesserung im Schülerverkehr. Kein Umsteigen mehr der Schüler in Waltersdorf sondern eine Direktverbindung zur Astrid-Lindgren-Grundschule.
  • Frühbusse auch am Wochenende nach Berlin für alle, die am Wochenende arbeiten müssen.
  • Finanzielle Beteiligung der Gemeinde Schönefeld an der Verbesserung des Busverkehrs. Ein guter ÖPNV ist nach dem Brandenburger ÖPNV-Gesetz eine Aufgabe zur Daseinsvorsorge. Auch für die Schönefelder.

Kommt zur Demo und unterstützt uns. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Auch die Menschen aus Lichtenrade, Rudow und Buckow wollen die Verbindung nach und durch Großziethen. Unterstützt uns. Kommt zur Demo!